Über 90% der einst mehr als 6000 Klöster und Baudenkmäler Tibets wurden infolge der “Demokratischen Reformen” von 1959 und der Rest während der Kulturrevolution zerstört. Gerade einmal 1% der tibetischen Bauwerke sind der Zerstörung entgangen. So z.B. blieben durch den persönlichen Einsatz des damaligen Außenministers Zhou Enlai dem Potala Palast in Lhasa und dem berühmten einzigartigen Tschörten von Gyantse dieses Schicksal erspart.
Seit China die touristische Attraktivität Tibets “entdeckt” hat, werden vereinzelt Klöster wiederaufgebaut. Sie werden dann aber stets mit “handverlesenen” Mönchen bevölkert und von sogenannten Demokratischen Management Komitees geleitet, die den Einfluss der KPCh in den Klöstern gewährleisten.
Dennoch kommt es immer wieder in den Klöstern Tibets zu Widerstandsaktionen und Protesten.
Das Kloster Drepung



