DOSB schließt Olympiaboykott aus
Der DOSB hat sich eindeutig gegen einen Boykott der Sommerspiele in Peking ausgesprochen. Das erklärten DOSB-Präsident Thomas Bach und Generaldirektor Michael Vesper am Ostermontag in einer Pressemitteilung.
“Der DOSB wird deshalb nach Abwägung aller Argumente und in Wahrnehmung seiner Verantwortung gegenüber den Athleten eine Mannschaft zu den Olympischen Spielen 2008 entsenden”, heißt es in der Mitteilung, in der auch der Gastgeber der Spiele kritisiert wird: “Dem DOSB ist bewusst, dass die Menschenrechtssituation in China trotz feststellbarer Verbesserungen in den letzten Jahren nach wie vor nicht zufriedenstellend ist.”
Darüber stehe man, so der DOSB, im ständigen Dialog mit Menschenrechtsorganisationen und dem chinesischen Sport. Zudem bekannte sich der DOSB noch einmal zum Prinzip des “mündigen Athleten” - was bedeutet, dass es jedem Mitglied der Olympiamannschaft im Rahmen der Regeln der Olympischen Charta möglich sei, seine Meinung vor, während und nach den Olympischen Spielen frei zu äußern.
Völlig idiotisch, jetzt schon einen Boykott auszuschließen, ein Freibrief für die Chinesen. Wenn jemand dagegen protestieren will, hier ist die Telefonnummer der Anwaltskanzlei des DOSB-Präsidenten Thomas Bach: 09341/92120 und hier die Telefonnummer des DOSB: 069/67000 und hier die E-Mail-Adresse des DOSB: office@dosb.de
Es ist auch kein Wunder, dass Thomas Bach strikt gegen einen Boykott ist. Er vertritt als Vizepräsident des IOC und Präsident des DOSB nicht nur deren Interessen, sondern auch die Interessen großer Unternehmen, die gute Geschäfte mit China machen.
Im Jahr 1998 wurde Thomas Bach zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Maschinenfabrik “Michael Weinig AG” berufen. 2000 erfolgte seine Berufung zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates der “Weinig International AG”. Die Weinig Group produziert auch in China. Weiter wurde er Mitglied des Verwaltungsrates der Siemens Schweiz AG. 2002 erfolgte seine Berufung zum Stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrates der “Wall AG“.





