Nobby’s News

30. Juni 2008

Spaniens neuer Fußballgott

Gespeichert unter: Allgemeines, Pics, Videos, YouTube — Nobby @ 15:07

Kann man diesem Mann böse sein?

Fernando Torres

(Music: Red Hot Chilli Peppers: Can’t Stop)

Sein Wunsch ging in Erfüllung: Spätestens seit Sonntagabend ist Spaniens Stürmerstar Fernando Torres so berühmt wie „Marcelino“. War es vor 44 Jahren der legendäre „Marcelino“ Martinez gewesen, der Spanien mit dem 2:1-Siegtreffer gegen die UdSSR in Madrid den EM-Titel sicherte, so schoss am Sonntagabend im Wiener Ernst-Happel-Stadion Torres „La Roja“ zum 1:0-Finalsieg gegen Deutschland. Spanien ist damit nach 1964 zum zweiten Mal Fußball-Europameister.

Genau so ein Erlebnis hatte sich Torres noch am Vortag des großen Endspiels in einem Interview erhofft. „Für ein Tor im Finale würde ich weiß Gott was geben“, sagte er. Denn: „Der Name von Marcelino ist allen Spaniern im Gedächtnis, weil er damals im Finale das Tor geschossen hat.“

Spanien war im Finale klar besser als Deutschland, hatte die beste Mannschaft des ganzen Turniers und ist hochverdient Europameister geworden.

29. Juni 2008

Kerner singt

Gespeichert unter: Lustiges, Videos, YouTube — Nobby @ 13:13

Am 24.06. bei YouTube:

Dieses geniale Video ist von JJFahrland. Man beachte Schäuble, wie er ausflippt!

Einen Tag später so im ZDF:

25. Juni 2008

Deutschland im Finale

Gespeichert unter: Allgemeines — Nobby @ 23:30

Deutschland besiegt die Türkei nach steigerungswürdiger Leistung mit 3:2 und zieht damit ins Finale der EURO 2008 ein. Eine sichtlich überraschte deutsche Mannschaft ließ sich von couragierten und zweikampfstarken Türken den Schneid abkaufen. Die DFB-Elf enttäuschte insbesondere im Angriff, hatte aber Glück, dass die Türken zu fahrlässig mit den eigenen Chancen umgingen und dann in einer turbulenten Schlussphase durch Lahm bitter bestraft wurden.

Ein ganz großes Kompliment an die türkische Mannschaft! Nicht die bessere Mannschaft hat gewonnen, sondern die glücklichere. Nebenbei bemerkt: Die deutschen Torschützen sind alle von Bayern München. Aber das wird gewisse Leute nicht daran hindern, spätestens beim Bundesligastart wieder über die Bayern herzuziehen. Auf das mäßige Spiel müsste im Finale eigentlich wieder ein gutes folgen. Sonst sehe ich gegen Spanien oder Russland schwarz.

24. Juni 2008

Fernseh-Tipp

Gespeichert unter: Allgemeines, Pics, Videos, YouTube — Nobby @ 19:29

Dummer Junge (Garcon stupide)

Schwulendrama, Frankreich / Schweiz von 2004

Donnerstag, den 26. Juni, um 23.15 Uhr im WDR

Loïc arbeitet tagsüber in einer Schokoladenfabrik, nachts konsumiert er Sex wie am Fließband. Wenn er dann einmal über ein Buch über den Impressionismus stolpert, muss er zunächst nachschlagen, was Impressionismus eigentlich bedeutet. Loïc will einfach kein dummer Junge sein. Eines Tages wird der 20-Jährige etwas Tolles machen, etwas Neues. Noch weiß er nicht genau was, doch dafür spart er schon mal, indem er seinen Hunger mit Tabletten unterdrückt. Die Bauchschmerzen müssen weg!
Da gibt es noch Marie, seine Freundin aus Kindertagen, bei der er sich nach seinen Internet-Eskapaden und nächtlichen Abenteuern ausruht. Vielleicht liebt er sie, auch wenn sie nur eine Freundin ist. Mit ihr kann er sich unterhalten, über Sex, über seine Wünsche und Träume. Loïc beginnt mit seinem Handy zu fotografieren, es sollen impressionistische Fotos werden, Bilder vom Augenblick. Doch das stößt bei der studierten Marie auf Skepsis. Später, als sie einen Freund hat, eskaliert die Situation zwischen den beiden. Er verträgt nicht, dass da jemand anderes ist, wird ausfallend und sagt zu ihr, sie sei eine Nutte. Sie hingegen hat es satt, Mutter, Babysitter und Krankenschwester für ihn zu spielen.
Alles ändert sich. Marie zieht aus, Loïc trifft den geheimnisvollen Typen vom McDonald‘s-Restaurant, der keinen Sex will, sondern einfach nur reden. Schließlich ist da Rui, der Star einer regionalen Fußballmannschaft, der Loïc durch seinen Erfolg und seinen familiären Lebensstil stark beeindruckt. Loïc will sich verändern, will weiter, weil Marie ihm was bedeutet – er will kein dummer Junge bleiben.

19. Juni 2008

Der Matchwinner

Gespeichert unter: Allgemeines, Pics — Nobby @ 22:36

Bastian Schweinsteiger, heute der beste deutsche Spieler und ein gebürtiger Kolbermoorer (wie ich)

Die „Verbannung“ von Jogi Löw hat unsere Jungs wohl zusätzlich motiviert.

Cristiano & Lukas

Gespeichert unter: Pics — Nobby @ 16:53

Cristiano Ronaldo und Lukas Podolski

Cristiano Ronaldo

Lukas Podolski

Karl Moik zum 70. Geburtstag

Gespeichert unter: Allgemeines — Nobby @ 15:27

Karl Moik, Österreichs populärster Pensionär wider Willen, wird heute 70 Jahre alt. Nein, gratulieren will ich nicht, wozu auch. Mag sein, dass er privat sympatischer ist. Im Fernsehen war er es jedenfalls nicht.

Karl Moik, der Erfinder des Musikantenstadls (1981) und dessen Moderator, von vielen als Ausformung österreichischen Urdeppentums und Hauptrepräsentant der Volksdümmlichkeit geschmäht, musste gehen. Mit dem Silvesterstadl am 31. Dezember endete nicht nur das Jahr 2005, sondern auch seine Karriere.

Niemand beleidigte Gäste, Musiker und Publikum schöner als er, und Moik leistete damit mehr zur Verarschung des Schunkelunwesens als sämtliche Moikverächter zusammen.

Die Italiener nannte er gradheraus „Spaghettifresser“, „entschuldigte“ sich einige Minuten später dafür und schickte dem ein freiherziges „Weil’s woahr is’!“ hinterher. So ist er, der Österreicher, redet unverstellt, ehrlich, frisch von der Leber weg, und wenn er sich auf Anweisung der Regie dafür entschuldigen soll, dann tut er’s eben, aber er legt noch was nach, weil: man wird ja wohl noch sagen dürfen, und: jetzt erst recht, und: prinzipiell.

Der Stadl war seine Erfindung; sein Spielzimmer, in dem er jedes Mal aufs Neue „randalieren“ durfte; ein Reservat, in dem die Grenzen der Jovialität so sehr überdehnt wurden, dass es als völlig normal galt, der verlogenen Volksmusikwelt mit’m Arsch ins Gesicht zu fahren. Und den Leuten gefiel es und gefällt es heute noch unter seinem Nachfolger Andy Borg, der noch peinlicher ist, als es Moik jemals war.

Hubert von Goisern war -auf dem Höhepunkt seiner Karriere- einer der wenigen, die sich zurecht weigerten, im Musikantenstadl aufzutreten. Er wusste schon, warum.

Die Hinichen

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Die Hinichen„, Österreichs ördinärste Band, verpönt bei Funk und Fernsehen. Kein Wunder bei diesen Texten.

Das Fußball-Lied

Die Muschi von der Uschi

„Die Hinichen“ live in der „Freizone“ Prater-Wien am 11.03.2004 mit Gast Christa Urbanek

Sowas können Österreicher halt viel besser als Fußballspielen.

Jugendliche im Iran

Gespeichert unter: Allgemeines, Videos, YouTube — Nobby @ 12:50

Im Iran wurden in den vergangenen zehn Jahren laut dem Bericht einer Menschenrechtsorganisation 177 Minderjährige zum Tode verurteilt. Knapp 30 von ihnen seien hingerichtet worden, die Übrigen warteten immer noch in Gefängnissen auf die Vollstreckung des Urteils, erklärte die „Internationale Kampagne für Menschenrechte im Iran“ am Dienstag. Der jüngste unter den Häftlingen war bei seiner Verurteilung 2005 nur zwölf Jahre alt.Die Menschenrechtsorganisation forderte die Verhängung von internationalen Sanktionen. Nur dies würde dem Iran zeigen, «dass es kein normales Verhältnis zum Rest der Welt geben kann, solange diese Barbarei anhält», sagte Aaron Rhodes, ein Sprecher der Gruppe in Wien. Viele der Verurteilungen beruhten außerdem auf Geständnissen, die nur durch Folter zustande gekommen seien. Mehr als zwei Drittel aller Hinrichtungen von Minderjährigen weltweit fänden im Iran statt.

Warum liest man kaum noch von Hinrichtungen im Iran? Weil sie kaum noch öffentlich, sondern in den Gefängnissen stattfinden. Zum Tode verurteilte Jugendliche werden erst einmal eingesperrt und in der Regel hingerichtet, sobald sie volljährig sind, manche auch schon eher.

Ein Bericht der ARD über die Jugend und den Klerus in der islamischen Republik Iran. Ein Land im Würgegriff schiitischer Kleriker.

Rache für Jogi!

Gespeichert unter: Allgemeines, Pics — Nobby @ 10:31

Was für ein Skandal-Urteil! Die Uefa hat die Sperre für Bundestrainer Jogi Löw bestätigt. Im Viertelfinale der Fußball-EM heute gegen Portugal muss Löw auf die Tribüne.

Er darf auch in der Halbzeit keinen Kontakt zu seinen Spielern aufnehmen. Löws erste Reaktion: „Ich bin ich maßlos enttäuscht.“ Gestern Nachmittag teilte der DFB der Mannschaft die unverständliche Entscheidung der Uefa mit. Der Tenor im Team: Jetzt ziehen wir für Jogi ins Halbfinale ein! Nun sollen die Portugiesen erst Recht geputzt werden. Ganz nach dem Motto:

Rache für Jogi!

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