„Irgendwie und Sowieso“ ist eine inzwischen zum Kult gewordene Fernsehserie von Regisseur Franz Xaver Bogner. Die Serie spielt im Jahr 1968 in dem fiktiven Ort Zell im oberbayerischen Landkreis Ebersberg. Der musikverrückte Jungbauer Alfons Kerschbaumer alias „Sir Quickly“ (Ottfried Fischer) erlebt diese Zeit des gesellschaftlichen Aufbruchs mit seinen Freunden, dem Automechaniker Sepp und dem Gymnasiasten Effendi. Verstrickungen in Liebesangelegenheiten und die Auflehnung gegen die Autoritäten von Familie und Gesellschaft führen die drei in allerlei Abenteuer. Für Ottfried Fischer war es die erste Fernsehrolle. „Sir Quickly“ ist in der Serie sein Spitzname, weil er mit einer NSU Quickly durch die Gegend „brettert“.
Die Erstausstrahlung erfolgte 1986 im Bayerischen Fernsehen in zwölf Folgen à 50 Minuten. Aus den 12 Folgen machte das Bayerische Fernsehen später 5 verkürzte Doppelfolgen à 90 Minuten, die zur Zeit wieder einmal wiederholt werden, und zwar jeweils am Sonntagabend. Die erste Doppelfolge wurde bereits am letzten Sonntag gesendet. Das Ochsenrennen und die Preisverleihung in der ersten Folge wurden im niederbayerischen Velden (Vils) gedreht, meiner neuen Heimat nach dem Umzug Mitte Juli. Auch eine Szene in der ursprünglichen zweiten Einzelfolge, in der „Sir Quickly“ durchdreht, sich im Kirchturm verschanzt und von dort aus die Bevölkerung mit lauter Musik „terrorisiert“, wurde in Velden gedreht.





