Die Jungs nennen sich „Die Kantonputen“ und waren gestern bei RTL in der neuen Staffel von „Das Supertalent“ zu sehen, fast talentfrei, bestimmt nicht die Supertalente 2009, aber recht lustig.
17. Oktober 2009
15. August 2009
Irgendwie und Sowieso
„Irgendwie und Sowieso“ ist eine inzwischen zum Kult gewordene Fernsehserie von Regisseur Franz Xaver Bogner. Die Serie spielt im Jahr 1968 in dem fiktiven Ort Zell im oberbayerischen Landkreis Ebersberg. Der musikverrückte Jungbauer Alfons Kerschbaumer alias „Sir Quickly“ (Ottfried Fischer) erlebt diese Zeit des gesellschaftlichen Aufbruchs mit seinen Freunden, dem Automechaniker Sepp und dem Gymnasiasten Effendi. Verstrickungen in Liebesangelegenheiten und die Auflehnung gegen die Autoritäten von Familie und Gesellschaft führen die drei in allerlei Abenteuer. Für Ottfried Fischer war es die erste Fernsehrolle. „Sir Quickly“ ist in der Serie sein Spitzname, weil er mit einer NSU Quickly durch die Gegend „brettert“.
Die Erstausstrahlung erfolgte 1986 im Bayerischen Fernsehen in zwölf Folgen à 50 Minuten. Aus den 12 Folgen machte das Bayerische Fernsehen später 5 verkürzte Doppelfolgen à 90 Minuten, die zur Zeit wieder einmal wiederholt werden, und zwar jeweils am Sonntagabend. Die erste Doppelfolge wurde bereits am letzten Sonntag gesendet. Das Ochsenrennen und die Preisverleihung in der ersten Folge wurden im niederbayerischen Velden (Vils) gedreht, meiner neuen Heimat nach dem Umzug Mitte Juli. Auch eine Szene in der ursprünglichen zweiten Einzelfolge, in der „Sir Quickly“ durchdreht, sich im Kirchturm verschanzt und von dort aus die Bevölkerung mit lauter Musik „terrorisiert“, wurde in Velden gedreht.
13. Juni 2009
Obama schreibt Entschuldigung für Schülerin
Um dieses besondere Autogramm werden ihre Mitschüler sie beneiden: Kennedy Corpus, 10, hat eine von Barack Obama persönlich geschriebene Entschuldigung bekommen. Die Schülerin hatte sich vor dem Unterricht gedrückt, um mit ihrem Vater zu einer Veranstaltung des US-Präsidenten zu gehen.
Es war eine spontane Reaktion und ein ausgesprochen nettes Angebot des US-Präsidenten. Barack Obama hat einer zehnjährigen US-Schülerin eine Entschuldigung dafür ausgestellt, dass sie zu einem seiner öffentlichen Meetings zur Gesundheitspolitik kam und dafür die Schule schwänzte.
Der Vater der kleinen Kennedy Corpus leitete seine Frage bei dem Treffen in Green Bay im US-Bundesstaat Wisconsin am Donnerstag mit der Bemerkung ein, er sei mit seiner zehnjährigen Tochter gekommen, die deswegen den Schulunterricht verpasse. Er hoffe, dass das Mädchen keinen Ärger bekomme, fügte John Corpus hinzu.
Daraufhin fragte ihn Obama: „Wollen Sie, dass ich eine Entschuldigung schreibe?“ Der erstaunte Vater sagte, „da nehme ich Sie beim Wort, Herr Präsident“.
Tatsächlich schrieb Obama, selbst zweifacher Vater, eine Entschuldigung für das Mädchen auf ein flugs abgerissenes Stück Papier. Kennedy drängte sich durch die Menge nach vorn und holte sich den Zettel ab. Darauf stand: „An Kennedys Lehrer: Bitte entschuldigen Sie Kennedys Abwesenheit… Sie ist bei mir. Barack Obama.“
21. April 2009
9. April 2009
Kinotipp: Die Ludolfs
Ab heute in den Kinos: „Die Ludolfs„, der erste Kinofilm über die berühmtesten Schrotthändler Deutschlands.
Die vier Brüder Uwe, Manni, Günter und Peter, auch oft als die „Schrott-Brüder“ bezeichnet, betreiben in Dernbach im Westerwald als Autoverwerter ein Familienunternehmen. Eine riesige Lagerhalle ist ihre Schatzkammer, in der sie über vier Millionen Ersatzteile beherbergen. Während Uwe und Manni sich um täglichen Metallnachschub kümmern, ist Günter für die Kundenberatung zuständig und Peter für die komplexe Suche der gewünschten Teile aus den Ersatzteilbergen.
Nachdem die Ludolf-Brüder anfänglich nur sporadisch für diverse Magazinbeiträge einiger Privatsender porträtiert wurden, startete der Sender DMAX nach einiger Zeit eine ganze Dokusoap, die inzwischen bereits sechs Staffeln umfasst.
Der Lebensalltag und die Arbeit der Brüder stießen auf überraschend großen Zuspruch, sodass nun sogar ein Film über das Familienunternehmen gedreht wurde. Dieser zeigt die Ludolfs, deren Eltern bereits verstorben sind, als Familienmenschen, die gemeinsam durch Dick und Dünn gehen und alles andere als gewöhnlich sind.
28. März 2009
Germany’s Next Topmodel
Die überflüssigste Casting-Show im deutschen Fernsehen, jeden Donnerstagabend auf ProSieben: Germany’s Next Topmodel – by Heidi Klum.
Dazu der treffende musikalische „Kommentar“ von Comedian und Musikkabarettist Chris Boettcher:
Chris Boettcher bei „Ottis Schlachthof“ – 10 Medda geh (10 Meter gehen)
3. März 2009
Arnie auf der CeBIT
Kalifornien ist in diesem Jahr Partnerland. Deshalb kam der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger nach Hannover und eröffnete am Montagabend mit einer ungewöhnlichen Rede gemeinsam mit Angela Merkel die Computermesse CeBIT.
Er rief die versammelten Manager auf, sich der Wirtschaftskrise entgegenzustellen, erinnerte an die Anfänge seiner Karriere in München und sagte: „Nicht einmal im Traum hätte ich jemals gedacht, dass ich einmal als kalifornischer Gouverneur nach Deutschland zurückkommen werde.“ Seinen Auftritt beendete der ehemalige Action-Schauspieler mit Blick auf Bundeskanzlerin Merkel mit dem kühnen Gruß: „Hasta la vista, Baby!“
Hier wird er gefeiert. Zu Hause im fast unregierbaren Kalifornien sind seine Umfragewerte wieder einmal auf einem Tiefpunkt angelangt. Aber ein drittes Mal kann er sowieso nicht mehr gewählt werden. Vielleicht sollte er dann doch wieder den Terminator spielen.
So hätte es wahrscheinlich ausgesehen, wenn der Terminator zur Zeit von Jesus Christus erschienen wäre:
20. Februar 2009
Zum 100. Geburtstag von Heinz Erhardt
Heinz Erhardt, einer der größten Komödianten, die es in Deutschland je gab, wäre heute 100 Jahre alt geworden.
Über den Tag seiner Geburt schrieb er später: „Es war an einem 20. Februar. Das Thermometer zeigte elf Grad minus und die Uhr elf Uhr vormittags, als vor unserem Haus das Hauptwasserrohr platzte. Im Nu war die Straße überschwemmt und im gleichen Nu gefroren. Die umliegenden Kinder kamen zuhauf, um Schlittschuh zu laufen. Ich selbst konnte mich an diesem fröhlichen Treiben nicht beteiligen. Weil ich noch nicht geboren war. Dieses Ereignis fand erst gegen Abend statt. Und da war die Eisbahn längst gestreut und unbrauchbar geworden. Das Eislaufen habe ich bis heute nicht gelernt. Auch schwimmen kann ich nicht. Aber zeichnen. Also zeichne ich hochachtungsvoll. Ihr Heinz Erhardt.“
Fast 30 Jahre nach seinem Tod ist er immer noch unvergessen. Keiner der heutigen „Comedians“ kann ihm das Wasser reichen.
Heinz Erhardt – Die Made (vorgetragen bei „Was bin ich?„)
Heinz Erhardt – Jüngling mit lockigem Haar
Szene aus dem Film „Drillinge an Bord“ mit Trude Herr
Heinz Erhardt und Trude Herr im Film „Natürlich die Autofahrer“
„Fahrschuhle“ stammt nicht von mir.
11. Februar 2009
Altneihauser Feierwehrkapell’n
Am Freitagabend um 19 Uhr wird im Bayerischen Fernsehen wieder live aus Veitshöchheim „Fastnacht aus Franken“ übertragen, die Prunksitzung des Fastnacht-Verbandes Franken. Einer der Höhepunkte wird wieder der Auftritt der Altneihauser Feierwehrkapell’n aus der Oberpfalz sein.
Hier zwei Auftritte aus den Jahren 2007 und 2008:
15. Dezember 2008
Wetten, dass..?
„Wetten, dass..?“ am Samstag aus Stuttgart war nach langer Zeit endlich einmal wieder gut, vor allem wegen der Wetten.
Der Mainzer Physikstudent Thomas Fischbach brachte es fertig, jeweils vier Würfel aus einem Becher auf zehn Nägeln zu platzieren. Der junge Mann wurde damit Wettkönig.
Dennis Kolb wettete, dass er in einer handelsüblichen Mülltonne in einer Minute 15 Mal einen Handstand machen kann.
Die Saalwette, bei der es darum ging, sich die Hose ohne Zuhilfenahme der Hände anzuziehen.


