Peter Maffay, als Sohn einer deutschen Mutter und eines ungarischen Vaters am 30. August 1949 als Peter Alexander Makkay im rumänischen Brasov geboren, wird heute 60 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!
Sein erster großer Hit „Du“ von 1970 ist für mich nach wie vor die schönste deutsche Schnulze.
„Irgendwie und Sowieso“ ist eine inzwischen zum Kult gewordene Fernsehserie von Regisseur Franz Xaver Bogner. Die Serie spielt im Jahr 1968 in dem fiktiven Ort Zell im oberbayerischen Landkreis Ebersberg. Der musikverrückte Jungbauer Alfons Kerschbaumer alias „Sir Quickly“ (Ottfried Fischer) erlebt diese Zeit des gesellschaftlichen Aufbruchs mit seinen Freunden, dem Automechaniker Sepp und dem Gymnasiasten Effendi. Verstrickungen in Liebesangelegenheiten und die Auflehnung gegen die Autoritäten von Familie und Gesellschaft führen die drei in allerlei Abenteuer. Für Ottfried Fischer war es die erste Fernsehrolle. „Sir Quickly“ ist in der Serie sein Spitzname, weil er mit einer NSU Quickly durch die Gegend „brettert“.
Die Erstausstrahlung erfolgte 1986 im Bayerischen Fernsehen in zwölf Folgen à 50 Minuten. Aus den 12 Folgen machte das Bayerische Fernsehen später 5 verkürzte Doppelfolgen à 90 Minuten, die zur Zeit wieder einmal wiederholt werden, und zwar jeweils am Sonntagabend. Die erste Doppelfolge wurde bereits am letzten Sonntag gesendet. Das Ochsenrennen und die Preisverleihung in der ersten Folge wurden im niederbayerischen Velden (Vils) gedreht, meiner neuen Heimat nach dem Umzug Mitte Juli. Auch eine Szene in der ursprünglichen zweiten Einzelfolge, in der „Sir Quickly“ durchdreht, sich im Kirchturm verschanzt und von dort aus die Bevölkerung mit lauter Musik „terrorisiert“, wurde in Velden gedreht.
Eine der schillerndsten Figuren und unbestritten der größte Popstar aller Zeiten ist tot, wie auch CNN vor kurzem endgültig bestätigt hat, nachdem dies andere US-Medien längst gemeldet hatten. Auch ich war einmal ein großer Anhänger von Michael Jackson. Dass es zu einem Comeback kommt, habe ich sowieso nicht mehr geglaubt und auch früher schon angezweifelt, dass er diese Tour lange durchstehen würde.
Was von ihm bleibt, sind seine großartigen Songs, wie diese hier:
Jasper auf der Erfolgsspur: Durch YouTube ist er bekannt geworden. Allein sein HDL-Song wurde schon über 2 Millionen Mal angeklickt. Seit dem 24. April gibt es ihn fast überall als Single auf CD. Im Mai erschien Jaspers erstes Album „Neidlos“. Heute hatte er seinen großen Fernsehauftritt, wenn auch „nur“ im ZDF-Fernsehgarten, mit dem Song „Der Sonne entgegen“. Bereits Anfang September 2008 hatte ich Jasper hier erwähnt und ihm eine große Zukunft prophezeit. Im Juni ist er auf Clubtour, von heute an noch am
Genau vor zwei Jahren, am 30. April 2007, starb in Paris Grégory Lemarchal an seiner Krankheit Mukoviszidose. Grégory wurde nur 23 Jahre alt. Bekannt wurde er als Gewinner der 4. Staffel von „Star Academy“, der bekanntesten Castingshow Frankreichs. Danach begann eine sehr erfolgreiche Karriere als Sänger. Sein erstes Album „Je deviens moi“ stieg auf Platz 1 der französischen Charts ein und verkaufte sich bald mehr als 300.000 Mal, seine erste Single „Écris l’histoire“ wurde nach kurzer Zeit mit Platin ausgezeichnet und im legendären Pariser Olympia gab er vier ausverkaufte Konzerte.
Grégory Lemarchal war ein sehr talentierter und vielseitiger Sänger. Wäre er nicht so früh verstorben, hätte er noch eine ganz große Karriere vor sich gehabt. Die Lebenserwartung für Menschen mit Mukoviszidose liegt heutzutage normalerweise bei etwa 35 Jahren. Er hatte eine wunderbare Stimme, die nicht umsonst als „La voix d’un ange“, die Stimme eines Engels, bezeichnet wird.
Wenn man sieht, wer bisher bei DSDS gewonnen hat und bei der jetztigen Staffel noch als Gewinner in Frage kommt, ist es ein trauriger Zustand, dass aus dieser Castingshow niemand hervorgeht, der auch nur annähernd das Format von Grégory Lemarchal hat.
Grégory Lemarchal – Je devien moi (Live 2006 im Pariser Olympia)
Das „Panik-Orchester“ – bestehend aus Rummenigge, Hoeneß, Hopfner und Co. – des „FC Hollywood“ hat wieder zugeschlagen. „Grinsmann“ und seine Co-Trainer fünf Spieltage vor Saisonende zu entlassen und „Osram“ zu holen, was soll das bringen? Wenn die Bayern nicht mehr Meister werden und nicht einmal in die Champions League kommen, wird natürlich Klinsmann die Schuld gegeben. Werden sie aber sogar noch Meister, wird natürlich Heynckes gefeiert. Es wird auf alle Fälle für den FC Bayern München ein teurer Spaß. Man munkelt von einem zweistelligen Millionenbetrag, der für Abfindungen fällig wird.
Man sollte am Saisonende gleich die halbe Mannschaft mit entlassen. Einige sollen ja schon gegen Klinsmann „gearbeitet“ und die Tage gezählt haben, bis er entlassen wird. Kann man nur hoffen, dass die Millionäre wenigstens jetzt die Leistung bringen, die man erwarten könnte.
Wenigstens passen Heynckes und Hoeneß besser zusammen. Beide bekommen einen feuerroten Kopf, wenn sie sich aufregen.
Großbritannien hat einen neuen Star: Die arbeitslose Küchenhilfe Susan Boyle rührte im cremefarbenen Sonntagskleid das britische Fernsehpublikum zu Tränen.
Als sie am Ostersonntag nach dem Auftritt zu Hause in Bathgate bei Glasgow in die Kirche ging, erhielt sie stehenden Beifall. Nur sie selbst war unzufrieden mit dem Auftritt: „Ich sah aus wie eine Garage. Hoffentlich war es nicht das, was den Menschen die Tränen in die Augen trieb“.